
| 09:00 | Get together |
| 09:30 | Begrüßung Professor Dr. Gregor Engels, Universität Paderborn, Paderborner Forum „Industrie trifft Informatik“ |
| 09:40 | Plenumsvortrag IT-Sicherheits-Trends in der angewandten Forschung Dr. Ulrich Flegel, SAP Research Center CEC Karlsruhe, SAP AG |
| 10:30 | Pause |
| 11:00 | Vorstellung der Workshops 1 bis 3 Workshop 1: Sicherheitsaspekte bei der Einführung einer Server- und SAN-Virtualisierung - ein Praxisbericht Workshop 2: Smartcard - Wunderwaffe gegen Sicherheitsprobleme!? Moderne Smartcards sind vollwertige Computer im Scheckkartenformat, deren Performance sich in den letzten Jahren enorm verbessert hat. Diese Verbesserung und ihre hardware-basierten Schutzmechanismen machen sie zu einer interessanten Plattform für sicherheitsrelevante Anwendungen in verschiedenen Bereichen. So sind Smartcards z. B. im Bereich der Zugangskontrolle, Benutzerauthentisierung etc. nicht mehr wegzudenken. Aber auch der Schutz benutzerloser Terminals und Automaten kann mit Hilfe von Smartcards als sicherheitsrelevante Komponente realisiert werden. So sind z.B. Verschlüsselungen und Authentisierung von Datenleitungen mit Hilfe von Smartcards realisierbar. In diesem Workshop werden Möglichkeiten aufgezeigt, wie Sicherheitsfunktionalitäten mit dem aktuellen Stand der Smartcard-Technologie realisiert werden können. Im Fokus stehen dabei sowohl die technische Realisierung als auch die begleitenden Prozesse und Maßnahmen, die eine solche Realisierung im Betrieb erfordern. Hierzu zählen einerseits die Anpassung der Smart Cards an individuelle Erfordernisse bezgl. der verwendeten kryptographischen Algorithmen und Schlüssellängen, aber auch die Integration in bestehende Infrastrukturen. Es wird darauf eingegangen, wie das Schlüsselmanagement innerhalb einer Public-Key Infrastruktur (PKI) und die damit verbundenen Personalisierungsprozesse realisiert werden können. Des Weiteren wird erläutert, wie basierend auf bestehenden Standards, Smart Cards mit Zerti katen personalisiert werden können und wie diese genutzt werden, um zwischen verschiedenen Geräten authentisiert Schlüssel auszutauschen. Workshop 3: Auswirkungen des neuen Datenschutzgesetzes Der Gesetzgeber hat in mehreren Stufen das Bundesdatenschutzgesetz novelliert. Die Unternehmen müssen ihre Datenschutzorganisation jetzt an die geänderten bzw. neu hinzugekommenen Regelungen anpassen. |
| 13:30 | Mittagspause mit Imbiss, Besuch der Ausstellung |
| 14:00 | Vorstellung der Arbeitsgruppen 4 bis 6 Workshop 4: Notfallmanagement Brände, Explosionen, Stoffaustritte, Unfälle oder fahrlässig bzw. vorsätzlich herbeigeführte Handlungen können gravierende Auswirkungen auf die Produktionsfähigkeit eines Unternehmens haben und Personen, Umwelt, Anlagevermögen und Image dauerhaft schädigen. Die Notfallvorsorge umfasst u. a. Maßnahmen, die auf die Wiederherstellung der Betriebsfähigkeit nach Ausfall eines IT-Systems ausgerichtet sind. IT, Telefon, LAN (inkl. W-LAN) und WAN sind heute sehr eng miteinander verknüpft, müssen gesamtheitlich betrachtet werden. Workshop 5: Trusted Computing: Anforderungen und Anwendungen „Trusted Computing“, meist mit Digital Rights Management (DRM) in Verbindung gebracht, war zu Beginn dieses Jahrhunderts ein viel diskutiertes und sehr umstrittenes Thema. Ein von Microsoft damals angekündigtes Betriebssystem, das auf ganzer Linie Gebrauch von dieser Technologie machen sollte, ist bis heute nicht auf den Markt gekommen – einzig „BitLocker“, ein System zur Laufwerksverschlüsselung, wurde in diesem Kontext entwickelt und hielt mit Windows Vista Einzug. In den letzten Jahren wurde es still um Trusted Computing. Dennoch ist man heutzutage durch eine weite Verbreitung so genannter „Trusted Platform Modules“ (TPMs), die die Grundlage für Trusted Computing darstellen, für einen breiten Einsatz gerüstet. Mehr noch im Geschäftsbereich, wo diese Technologie neue Lösungsansätze für viele IT-Sicherheits-Probleme bereitstellen kann, als im Privatbereich, wo vor allem DRM zur Anwendung kommen wird. Mit mehr als 250 Millionen verkauften und in den meisten (Business-)Notebooks verbauten TPMs (Quelle: IDC) darf man gespannt sein, welche Applikation dieser Technologie den nötigen Schub geben kann und somit zum endgültigen Durchbruch verhelfen wird. Workshop 6: Neue Anforderungen an die Auftragsdatenverarbeitung Seit dem 1.9.2009 ist der neue § 11 BDSG in Kraft. Die Novellierung ist eine Reaktion auf die zuvor in der Praxis festgestellten Mängel bei der Auftragsvergabe. Mängel bei der Auftragserteilung und der Verzicht auf die Kontrolle können nunmehr auch mit einem Bußgeld geahndet werden. Enumerativ werden die im Vertrag festzulegenden Bedingungen aufgeführt. Daraus ergibt sich für die Auftragsvergabe ein bestimmter Prozessablauf, der neben der Erarbeitung von Musterklauseln Gegenstand des Workshops ist. |
| 16:30 | Berichte der Arbeitsgruppen im Plenum |
| 16:45 | Zusammenfassung, Schlusswort |
| 17:00 | Ende der Veranstaltung |
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