Achtung:

Sie haben Javascript deaktiviert!
Sie haben versucht eine Funktion zu nutzen, die nur mit Javascript möglich ist. Um sämtliche Funktionalitäten unserer Internetseite zu nutzen, aktivieren Sie bitte Javascript in Ihrem Browser.

Informationstechnik im Gebäude O Bildinformationen anzeigen

Informationstechnik im Gebäude O

Foto: Universität Paderborn, Adelheid Rutenburges

Business Continuity Management an Hochschulen

Mit der Annäherung an ein „Integriertes Informationsmanagement“ und der Einführung von integrierten IT-Systemen bspw. für das Campus Management löst sich die strikte Trennung im DV-Bereich zwischen reiner Verwaltung und Wissenschaft bis hin zur „Digitalen Universität“ zunehmend auf.  Mit der zunehmenden Abhängigkeit der Prozesse von der Informationstechnologie erhöhen sich naturgemäß die Risiken, wenn die Technik nicht zur Verfügung steht. IT-Organisationen schützen sich in der Regel vor Risiken durch möglichst viel Aufwand in Richtung Hochverfügbarkeit und Redundanz. Diese Maßnahmen sind auf der einen Seite kostenintensiv und erhöhen häufig die Komplexität so, dass im Zweifel die Verfügbarkeit leidet. Hochschulleitungen und Nutzer/innen wünschen auf der anderen Seite einen störungsfreien Betrieb; es soll aber möglichst wenig kosten und bequem sein. Eine präzise Einschätzung und Bewertung der Risiken von Ausfällen der Informationstechnologie hinsichtlich eines wirtschaftlichen Schadens und der Beeinträchtigung der Reputation der Hochschule ist in einer Gesamtsicht derzeit kaum vorhanden.

Hier setzt das Projekt an und will mit Hilfe des sogenannten Business Continuity Management (BCM) eine Blaupause für Hochschulen liefern. Unter Business Continuity Management versteht man dabei einen Managementprozess mit dem Ziel, gravierende Risiken für eine Institution, die das Überleben gefährden, frühzeitig zu erkennen und Maßnahmen dagegen zu etablieren. BCM beinhaltet damit sowohl die Fähigkeit der transparenten Darstellung der Abhängigkeiten der Geschäftsprozesse und deren Ressourcen im Normal- und Notbetrieb, als auch die Fähigkeit einer Institution, Krisensituationen frühzeitig zu erkennen, zeitnah einer qualifizierten Einschätzung durch Spezialisten zuzuführen und eine zielgerichtete Bewältigung zu ermöglichen. Um die Funktionsfähigkeit und damit das Überleben einer Institution zu sichern, sind angemessene Präventivmaßnahmen zu treffen, die zum einen die Robustheit und Ausfallsicherheit der Geschäftsprozesse erhöhen und zum anderen ein schnelles und zielgerichtetes Reagieren in einem Not- oder Krisenfall ermöglichen.

Ziel des skizzierten Projekts ist es, an den beiden beteiligten Hochschulen exemplarisch ein in diesem Sinne strategisches Business Continuity Management (BCM) einzuführen. Hierbei sollen im Projektverlauf die vorhanden Risiken der Hochschulen in einem strukturierten Prozess mit allen erforderlichen Stakeholdern bewertet und im weiteren Verlauf adäquate Strategien und konkrete Maßnahmen zur Risikominimierung eingeführt werden, um ein kontinuierliches BCM an den Hochschulen zu etablieren.
Die im Projekt erarbeiteten Methoden und Erfahrungen stehen als Ergebnis weiteren Hochschulen für die Einführung von BCM als „Best Practice“ zur Verfügung.

Projektlaufzeit: 1.7.2014 - 31.8.2015

Mitarbeiter/innen im IMT

Maximilian Wilhelm

Art des Projekts

Verbundprojekt

Konsortialführer

Universität Paderborn

Weitere Projektbeteiligte

Technische Universität Dortmund, Martin Kötterheinrich, Leiter IT & Medien Centrum

Mittelgeber

Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen (www.wissenschaft.nrw.de)

Programm

Großgeräteverfahren Verwaltungs-IT

Projektergebnisse (insbesondere Publikationen)

Martin Kötterheinrich (TU Dortmund), Gudrun Oevel (Universität Paderborn): Abschlussbericht Business Continuity Management (BCM) an Hochschulen

 

 

Die Universität der Informationsgesellschaft